Die Steuer in einem Insolvenzverfahren ist kein Selbstläufer

Das Insolvenzverfahren bedeutet auch steuerrechtlich eine Zäsur.

Steuerforderungen aus der Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sind Insolvenzforderung und unterliegen der Restschuldbefreiung. Was aber, wenn der Ehegatte infolge gemeinsamer Veranlagung mit haftet? Dann sollte man eine Aufteilung der Haftungsschuld erwägen. Die Haftung lässt sich damit begrenzen bzw. im Idealfall ganz ausschließen.

Ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind die dann fälligen Steuerzahlungen hingegen als Neuverbindlichkeiten wieder regulär zu leisten. Ebenso sind Steuererklärungen abzugeben. Aber was tun, wenn dies für die Zeit vor Eröffnung des Verfahrens nicht mehr möglich ist, weil bzpl. Unterlagen oder das Geld für einen Steuerberater fehlt? In der Regel bietet hier die Schätzung zur Insolvenztabelle einen gangbaren Weg.  Oder das Finanzamt rechnet Erstattungsbeträge mit Altschulden auf? Alles spezielle Themen, zu denen wir gern weiter helfen.

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Ivan Grasic
Steuerberater

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