Nur keine Frist versäumen!

Bei Kapital- und Personengesellschaften besteht eine Insolvenzantragspflicht. Das Management muss hier Antrag stellen. Auch gegen die Weisung der Eigentümer. Das Gesetz sieht vor, dass unverzüglich, spätestens jedoch binnen drei Wochen nach Eintritt der Insolvenzreife der Antrag zu stellen ist. Die Frist wird nur durch einen zulässigen Antrag gewahrt. Der Antrag muss dazu einige Pflichtangaben (u.a. zur Größenklasse des Unternehmens) enthalten.

Wird der Antrag nicht rechtzeitig gestellt, droht eine Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung. Darüber hinaus entsteht eine persönliche Haftung für alle Mittelabflüsse nach Eintritt der Insolvenzreife. Sich rechtzeitig informieren und handeln, bedeutet somit, das Risiko erheblich zu minimieren.

Der Insolvenzantrag kann im Übrigen jederzeit bis zur Eröffnung eines Verfahrens ohne Angabe von Gründen zurück genommen werden. Daher ist es möglich, den Antrag fristgerecht zu stellen und weiterhin an der außerinsolvenzrechtlichen Sanierung zu arbeiten.

Was wir tun können

  • wirtschaftliche Situation der Gesellschaft prüfen
  • Insolvenzantrag richtig und rechtzeitig stellen
  • Beratung und Begleitung nach Antragstellung

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Frank Lauterbach
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht
geprft. Wirtschaftsassistent

Tel: +49-89-242 915-0
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